Geschichte der Praline

Schokolade und Marzipan werden mit anderen Zutaten zu mundgerechten Verführungen geformt und lassen den Unterschied zu maschineller Masenware auch ungeübte Feinspitze spüren.



Die Praline oder das Praliné ist ein mit einer Ganache oder Nougat, Nüssen, Pistazien, Likör, Marzipan oder ähnlicheem gefülltes Konfekt aus Schokolade. Pralinen gelten aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung als die Krönung der Chocolatierskunst.
Als Erfinder der Praline gilt der Koch von César de Choiseul, Graf von Plessis-Praslin, Marschall von Frankreich und Minister des Sonnenkönigs Ludwig des XIV.,der sein Kopnfekt aus Mandeln und Zucker nach seinem Herrn benannte.
Grundsätzlich existieren zwei verschiedene Herstellungsverfahren. Das ursprüngliche Verfahren bestand aus dem Eintauchen von z. B. Nüssen oder kandierten Früchten in Caramelsirup oder auch z. B. von geformten Marzipanstücken in flüssiger Schokoladenmasse. 1912 entwickelte Jean Neuhaus das Verfahren, Metallförmchen mit flüssiger Schokolade auszugießen, mit gehackten Nüssen, Trockenfrüchten, Likör und anderem zu füllen und mit einem Schokoladenplättchen zu verschließen. Nach dem Erkalten konnten die fertigen Pralinen aus den Formen gestürzt werden. Im weiteren Verlauf wurden Maschinen entwickelt, die kleine Schokoladenriegel mit diesem Verfahren füllen konnten. Diese Verfahren führten zu einer Industrialisierung der Pralinenherstellung. Durch billigere Zutaten, zum Beispiel Verwendung von preiswerteren, teils minderwertigen Pflanzenfetten statt teuerer Kakaobutter, wurde der Wert der Praline immer geringer. (Quelle Wikipedia)

Diesem Trend der Massenware hält unser Haus mit hochwertigen Pralinen entgegen.